Letzten November traf ich zwei Garagisten. Beide aus der Region St. Gallen. Beide mit ähnlich grossen Werkstätten. Beide mit etwa 200 Stammkunden.
Garagist A: "Das Winterreifen-Geschäft läuft super. Ich habe im Oktober/November CHF 18'000 Umsatz nur mit Reifen gemacht."
Garagist B: "Bei mir war's mau. Nur CHF 4'200. Ich versteh nicht, warum die Kunden nicht kommen."
Gleiche Stadt. Gleiche Anzahl Kunden. Unterschied: CHF 13'800.
Was war der Unterschied?
- Timing: A hat im August schon angefangen. B wartete bis Mitte Oktober.
- Einkauf: A kaufte im Juli (günstige Preise). B kaufte ad-hoc (Vollpreis).
- Pricing: A bot Pakete an. B nur Einzelpreise.
- Marketing: A schickte im September Service-SMS. B wartete, dass Kunden anrufen.
Das Winterreifen-Geschäft ist für viele Garagen der grösste Umsatz-Boost des Jahres. Aber nur, wenn du's richtig machst.
In diesem Artikel zeige ich dir die komplette Strategie: Wann du einkaufst, wie du preist, wie du verkaufst – und wie du 2026 mehr aus dem Winterreifen-Geschäft rausholst als je zuvor.
Das Winterreifen-Geschäft: Zahlen & Realitäten
Lass uns zuerst die Fakten klären.
Wie gross ist der Markt?
Schweiz 2025/2026:
- ~4,7 Millionen Personenwagen
- ~60% wechseln 2x/Jahr zwischen Sommer- und Winterreifen
- ~40% fahren Ganzjahresreifen oder wechseln nicht
Das heisst:
~2,8 Millionen Autos wechseln im Oktober/November auf Winterreifen.
Durchschnittliche Ausgaben pro Auto:
- Nur Montage (eigene Reifen): CHF 60-100
- Montage + Einlagerung: CHF 80-140
- Neue Winterreifen + Montage: CHF 400-900 (je nach Grösse/Marke)
Gesamt-Marktvolumen (Schweiz):
~CHF 600-800 Millionen pro Jahr.
Dein Anteil?
Wenn du 200 Stammkunden hast und nur 30% davon ihre Winterreifen bei dir machen → 60 Kunden.
- 20 kaufen neue Reifen (CHF 500 Durchschnitt) = CHF 10'000
- 40 nur Montage/Einlagerung (CHF 100 Durchschnitt) = CHF 4'000
Total: CHF 14'000 Umsatz. Bei 40% Marge = CHF 5'600 Gewinn.
Und das in 6-8 Wochen.
Aber: Das ist nur möglich, wenn du aktiv verkaufst. Nicht wartest.
Timing ist alles: Der Winterreifen-Kalender
Die meisten Garagisten machen den gleichen Fehler: Sie starten zu spät.
Der optimale Zeitplan (von Juli bis November)
Juli: Einkauf-Phase
- Jetzt kaufen die Profis ein. Warum?
- Sommerpreise: Reifenhändler wollen Lager räumen (Platz für Winterreifen-Stock)
- Rabatte: 15-25% günstiger als im Oktober
- Verfügbarkeit: Alle Grössen, alle Marken
Was du machst:
- Analyse: Welche Reifengrössen brauchst du? (Schau deine Kundenliste an)
- Bestellung: 50-100 Reifen (je nach Grösse deiner Garage)
- Verhandlung: Bei Grossbestellung 20%+ Rabatt rausholen
August: Vorbereitung & Marketing
- Lager organisieren: Reifen einlagern, Platz für Kundenlager schaffen
- Preise festlegen: Pakete definieren (siehe unten)
- Marketing vorbereiten: SMS/WhatsApp-Vorlagen, E-Mail-Kampagne
September: Frühbucher-Phase
- Aktive Ansprache: Ruf Stammkunden an / schick WhatsApp
- Frühbucher-Rabatt: "Wer im September bucht, zahlt CHF 20 weniger"
- Terminplanung: Buche Oktober/November voll
Oktober: Haupt-Saison
- Reifen montieren: Höchste Auslastung
- Upselling: "Ihre Bremsbeläge sind auch bald fällig, sollen wir die gleich mit machen?"
- Schnelligkeit: Kunden wollen keine Wartezeit. Wenn du 2 Wochen Wartezeit hast, gehen sie woanders hin
November: Nachlauf-Phase
- Spätzünder: Die Kunden, die erst nach dem ersten Schneefall kommen
- Last-Minute: Oft bereit, mehr zu zahlen (weil dringend)
Dezember:
Winterreifen-Geschäft ist vorbei. Ab jetzt nur noch vereinzelte Anfragen.
Was ist der Unterschied zwischen Garagist A und B?
- A startete im Juli mit Einkauf, im September mit Marketing → hatte im Oktober 65 gebuchte Termine
- B startete im Oktober → hatte im Oktober 18 gebuchte Termine
Resultat: A machte CHF 18'000. B machte CHF 4'200.
Einkauf: Wo und wie du Winterreifen kaufst
Der Einkauf entscheidet über deine Marge. Kaufst du im Juli 20% günstiger, hast du entweder mehr Gewinn oder kannst aggressiver preisen.
Die 4 Einkaufsquellen
1. Reifenhändler (Grosshändler)
Beispiele:
- Pneuhaus Schweiz (pneuhaus.ch)
- REIFF Reifen (reiff-reifen.ch)
- Reifen Müller (reifen-mueller.ch)
Vorteile:
- Grosse Auswahl
- Lieferung innerhalb 24h
- Teilzahlung möglich
Nachteile:
- Preise oft höher als Direktimport
- Mindestbestellmengen
Preisbeispiel (Juli 2026):
- 205/55 R16 Winterreifen (Marke: Continental WinterContact)
- Einkaufspreis: CHF 85-95/Reifen (bei Bestellung 20+ Stück)
2. Direktimport (EU/Deutschland)
Beispiele:
- Reifen.com (reifen.com)
- ReifenDirekt (reifendirekt.ch)
- Delticom (delticom.com)
Vorteile:
- 15-30% günstiger
- Keine Mindestmengen
- Lieferung in 3-7 Tage
Nachteile:
- Zoll/Einfuhr (aber bei Reifen meist CHF 0)
- Längere Lieferzeit
Preisbeispiel (Juli 2026):
- 205/55 R16 Continental WinterContact
- Einkaufspreis: CHF 65-75/Reifen
Marge-Unterschied:
Schweizer Händler: CHF 90
Direktimport: CHF 70
CHF 20 mehr Marge pro Reifen = CHF 80 pro Auto
3. Hersteller-Direktvertrieb (nur für grosse Garagen)
Wenn du jährlich 300+ Reifen kaufst, kannst du direkt bei Continental, Michelin, Pirelli einkaufen.
Vorteile:
- Beste Preise (10-15% unter Grosshändler)
- Marketingunterstützung (Plakate, Flyer)
- Exklusive Aktionen
Nachteile:
- Mindestabnahme: 200-500 Reifen/Jahr
- Nur für grössere Betriebe realistisch
4. Occasionsreifen (für Budget-Kunden)
Manche Kunden wollen keine neuen Reifen. Sie suchen "günstig".
Quellen:
- Occasionsreifen-Händler (z.B. Pneu Egger, Occasionsreifen.ch)
- Import aus Deutschland (gebrauchte Reifen, 5-8mm Profil)
Preisbeispiel:
- 205/55 R16 Winterreifen (gebraucht, 6mm Profil)
- Einkauf: CHF 25-35/Reifen
- Verkauf: CHF 60-80/Reifen
Vorteil:
Für preissensitive Kunden eine Option. Du bietest "Low-Budget-Lösung" an, während Konkurrenz nur teure Neureifen verkauft.
Mein Rat:
Mix aus 1 und 2. Kaufe Standard-Grössen (205/55 R16, 225/45 R17, etc.) im Direktimport (Juli). Spezielle Grössen: ad-hoc beim Grosshändler.
Pricing-Strategie: Pakete statt Einzelpreise
Die meisten Garagen machen Einzelpreise:
- Montage: CHF 20/Reifen
- Auswuchten: CHF 15/Reifen
- Ventil: CHF 5/Reifen
- Entsorgung Altreifen: CHF 10/Reifen
Total für 4 Reifen: CHF 200
Problem: Der Kunde rechnet mit. "Das ist aber teuer!"
Lösung: Paket-Preise.
Paket 1: "Reifen-Montage Komplett"
Inkludiert:
- Reifen montieren
- Auswuchten
- Ventile (neu)
- Alte Reifen entsorgen
- Reifendruck-Check
Preis: CHF 80 (statt CHF 200)
Warum funktioniert's?
Psychologie. CHF 80 klingt fair. CHF 200 klingt überteuert. Obwohl du dasselbe machst.
Paket 2: "Winterreifen All-Inclusive"
Inkludiert:
- 4 neue Winterreifen (Marke: z.B. Hankook, Nexen, Kleber)
- Montage + Auswuchten
- Alte Reifen entsorgen
- Einlagerung Sommerreifen (bis März)
Preis: CHF 450-650 (je nach Reifengrösse)
Kalkulation (Beispiel 205/55 R16):
| Kostenposten | Betrag |
|---|---|
| 4 Reifen (Einkauf CHF 70/Stk) | CHF 280 |
| Montage + Auswuchten (Material + Zeit) | CHF 60 |
| Einlagerung (6 Monate, Platzkosten) | CHF 20 |
| **Gesamt-Kosten** | **CHF 360** |
Verkaufspreis: CHF 520
Marge: CHF 160 (31%)
Paket 3: "Premium Winterreifen-Service"
Inkludiert:
- 4 Premium-Reifen (Continental, Michelin, Pirelli)
- Montage + Auswuchten
- Neue Ventile (RDKS-kompatibel, falls vorhanden)
- Einlagerung Sommerreifen
- Gratis Nachziehen (nach 100 km)
- 1 Jahr Reifenversicherung (bei Beschädigung: 50% Rabatt auf Ersatzreifen)
Preis: CHF 750-950
Kalkulation (Beispiel 225/45 R17):
| Kostenposten | Betrag |
|---|---|
| 4 Reifen (Einkauf CHF 110/Stk) | CHF 440 |
| Montage + Auswuchten | CHF 70 |
| Einlagerung | CHF 25 |
| Reifenversicherung (optional, extern) | CHF 40 |
| **Gesamt-Kosten** | **CHF 575** |
Verkaufspreis: CHF 850
Marge: CHF 275 (32%)
Warum funktioniert Premium?
10-15% deiner Kunden wollen das Beste. Sie fahren Audi, BMW, Mercedes. Sie wollen Sicherheit, nicht Billig-Reifen.
Wenn du kein Premium-Paket anbietest, kaufen sie woanders.
Marketing: So füllst du deinen Oktober/November-Kalender
Du hast Reifen eingekauft. Du hast Pakete definiert. Jetzt: Verkaufen.
Strategie 1: SMS/WhatsApp-Kampagne (September)
Zielgruppe: Alle Stammkunden
Nachricht (Beispiel):
Hallo Herr Müller,
der Winter kommt 🌨️ Zeit für Winterreifen!
Frühbucher-Aktion (nur bis 30. September):
- Montage + Einlagerung: CHF 80 (statt CHF 100)
- Neue Winterreifen ab CHF 480
Termin reservieren? Antworten Sie mit JA, ich rufe zurück.
Grüsse,
[Dein Name], [Garage Name]
Erfolgsquote: 15-25% antworten mit "JA"
Bei 200 versendeten Nachrichten = 30-50 Termine.
Strategie 2: E-Mail (mit Bild & Angebot)
Betreff: "❄️ Winterreifen: Jetzt 15% sparen (nur bis 30.9.)"
Inhalt:
- Bild von Winterreifen
- 3 Pakete (Basic, Standard, Premium)
- Call-to-Action: "Jetzt Termin buchen"
- Link zu Online-Terminbuchung (falls vorhanden)
Strategie 3: Google Ads (für neue Kunden)
Wenn du Budget hast (CHF 300-500), schalte Google Ads im September/Oktober.
Keywords:
- "Winterreifen wechseln [Stadt]"
- "Winterreifen kaufen [Stadt]"
- "Reifenwechsel [Stadt]"
Anzeige:
Winterreifen ab CHF 480
Montage, Auswuchten, Einlagerung inklusive
Termin online buchen → [DeineName].ch
Kosten: CHF 1.50-3.00 pro Klick
Conversion: 5-10% (1 von 10-20 Klicks bucht)
Rechnung:
- Budget: CHF 500
- Klicks: 200
- Buchungen: 15
- Umsatz (CHF 500/Kunde): CHF 7'500
- ROI: 1'400%
Strategie 4: Social Media (kostenlos)
Post auf Facebook/Instagram (Anfang September):
Beispiel-Post:
🚗❄️ Winterreifen-Zeit!
Sichere dir jetzt deinen Termin – Oktober & November füllen sich schnell!
🔧 Montage + Auswuchten ab CHF 80
🆕 Neue Winterreifen ab CHF 480
📦 Einlagerung Sommerreifen gratis
☎️ Anruf oder WhatsApp: [Nummer]
📅 Online buchen: [Link]
Foto: Dein Mechaniker beim Reifenwechsel (authentisch, nicht Stock-Foto)
Upselling: So steigerst du den Durchschnitts-Umsatz
Ein Kunde kommt für Winterreifen. Du kannst ihm mehr verkaufen.
Upsell 1: Bremsbeläge
"Herr Schmidt, ich sehe gerade: Ihre Bremsbeläge sind bei 3mm. Das reicht zwar noch für den MFK, aber im Winter (Nässe, Schnee) sollten Sie die erneuern. Kostet CHF 280. Soll ich das gleich mit machen?"
Erfolgsquote: 30-40% sagen ja.
Zusatzumsatz: CHF 280
Zusatzkosten: CHF 120 (Beläge + Zeit)
Zusatzmarge: CHF 160
Upsell 2: Scheibenwischer
"Ihre Scheibenwischer sind porös. Im Winter (Schnee, Eis) ist gute Sicht wichtig. Neue Wischer kosten CHF 45. Sollen wir die wechseln?"
Erfolgsquote: 50-60% sagen ja.
Zusatzumsatz: CHF 45
Zusatzkosten: CHF 18
Zusatzmarge: CHF 27
Upsell 3: Batterie-Check
"Im Winter sterben viele Batterien. Ich kann Ihre Batterie in 2 Minuten testen. Gratis. Wenn sie schwach ist, tausche ich sie für CHF 180. Soll ich checken?"
Erfolgsquote (Test): 90% sagen ja.
Erfolgsquote (Kauf bei schwacher Batterie): 70% sagen ja.
Zusatzumsatz (bei 10 von 60 Kunden): CHF 1'800
Zusatzkosten: CHF 800
Zusatzmarge: CHF 1'000
Gesamt-Upsell (bei 60 Kunden):
- Bremsbeläge: 20 Kunden x CHF 160 = CHF 3'200
- Scheibenwischer: 35 Kunden x CHF 27 = CHF 945
- Batterie: 10 Kunden x CHF 100 = CHF 1'000
Total Upsell-Marge: CHF 5'145
Zusätzlich zu deinem Winterreifen-Geschäft (CHF 5'600).
Gesamt: CHF 10'745 in 6-8 Wochen.
Die häufigsten Fehler im Winterreifen-Geschäft
Fehler 1: Zu spät starten
Viele Garagen warten bis Oktober. Dann ist's zu spät – die Termine sind bei der Konkurrenz schon gebucht.
Lösung: Starte im September mit Marketing.
Fehler 2: Keine Pakete anbieten
Einzelpreise verwirren Kunden. "Montage CHF 20, Auswuchten CHF 15…" – zu kompliziert.
Lösung: Einfache Pakete. "CHF 80 – alles inklusive."
Fehler 3: Keine Frühbucher-Anreize
Kunden schieben auf. "Ich mach's nächste Woche." Dann vergessen sie's.
Lösung: Frühbucher-Rabatt. "Wer bis 30.9. bucht, spart CHF 20."
Fehler 4: Zu wenig Terminslots
Dein Kalender hat nur 5 Slots/Tag für Reifenwechsel. Bei 60 Kunden = 12 Tage voll. Viele Kunden wollen aber spontan kommen (1-2 Tage Vorlauf).
Lösung: Mehr Slots. Wenn nötig: Samstag öffnen. Oder: Temporäre Hilfskraft einstellen (Lehrling, Aushilfe).
Fehler 5: Kein Follow-up bei Nicht-Erscheinen
Kunde bucht Termin im September. Sagt im Oktober ab. Du tust nichts.
Lösung: Follow-up. "Herr Müller, Sie haben Ihren Termin verschoben. Wann passt es Ihnen? Ich habe noch Platz am Donnerstag."
Praxis-Beispiel: Die Winterreifen-Strategie von Garagist A
Lass uns nochmal zu Garagist A zurückkommen. Was genau hat er gemacht?
Juli:
- Einkauf: 80 Winterreifen (Direktimport Deutschland)
- Grössen: 205/55 R16, 225/45 R17, 195/65 R15 (häufigste bei seinen Kunden)
- Kosten: CHF 5'600
August:
- Pakete definiert: Basic (CHF 480), Standard (CHF 580), Premium (CHF 850)
- Preisliste erstellt
- SMS-Vorlage geschrieben
September:
- 1.9.: SMS an 180 Stammkunden (20 ungültige Nummern)
- 2.-5.9.: 42 Antworten → 38 Termine gebucht
- 10.9.: Follow-up-Anruf an 20 "Warm Leads" → 8 weitere Termine
Oktober:
- 46 Termine (38 aus September + 8 Spontan-Anfragen)
- Upselling: 12x Bremsbeläge, 22x Scheibenwischer, 4x Batterie
November:
- 18 Termine (Spätzünder + Walk-ins)
Gesamt-Resultat:
| Einnahmen | Betrag |
|---|---|
| 64x Winterreifen-Pakete (Durchschnitt CHF 550) | CHF 35'200 |
| Upselling (Bremsen, Wischer, Batterie) | CHF 6'400 |
| **Gesamt-Umsatz** | **CHF 41'600** |
| Kosten | Betrag |
|---|---|
| Reifen-Einkauf | CHF 14'200 |
| Material (Ventile, Auswuchten, etc.) | CHF 1'800 |
| Arbeitszeit (64 Termine x 1h x CHF 80 Stundensatz) | CHF 5'120 |
| Marketing (SMS, Flyer) | CHF 200 |
| **Gesamt-Kosten** | **CHF 21'320** |
Gewinn: CHF 20'280
In 8 Wochen.
Checkliste: Winterreifen-Geschäft 2026 vorbereiten
Juli:
- ☐ Kundenliste analysieren (welche Reifengrössen brauche ich?)
- ☐ Einkauf: 50-100 Winterreifen (Direktimport oder Grosshändler)
- ☐ Preise verhandeln (20%+ Rabatt bei Grossbestellung)
August:
- ☐ Pakete definieren (Basic, Standard, Premium)
- ☐ Preise festlegen
- ☐ Marketing-Vorlagen schreiben (SMS, E-Mail, Social Media)
September:
- ☐ SMS/WhatsApp-Kampagne (1.-5. September)
- ☐ E-Mail-Kampagne (10. September)
- ☐ Social Media Posts (Woche 1+3)
- ☐ Frühbucher-Rabatt anbieten (bis 30.9.)
Oktober:
- ☐ Reifen montieren (Haupt-Saison)
- ☐ Upselling (Bremsen, Wischer, Batterie)
- ☐ Follow-up bei Absagen
November:
- ☐ Spätzünder abholen (SMS-Reminder)
- ☐ Last-Minute-Termine füllen
Fazit: Winterreifen sind kein Zufall
CHF 18'000 vs. CHF 4'200. Das ist der Unterschied zwischen strategischem Vorgehen und "Mal schauen, wer kommt".
Garagist A hat nicht mehr Glück. Er hat nicht mehr Kunden. Er hat nicht bessere Preise.
Er hat ein System:
- Früh einkaufen (Juli) → 20% gespart
- Pakete anbieten (statt Einzelpreise) → mehr verkauft
- Aktiv Marketing (September SMS) → Kalender voll
- Upselling (Bremsen, Wischer, Batterie) → Durchschnitts-Umsatz +40%
Das ist keine Hexerei. Das ist Business.
Die Frage ist nicht: Funktioniert das Winterreifen-Geschäft?
Die Frage ist: Startest du jetzt (im Sommer) mit der Vorbereitung?
Wenn du im Oktober anfängst, bist du zu spät. Die Profis sind im Juli schon am Werk.
Sei ein Profi. Nicht ein "Mal schauen"-Typ.
Deine Wahl.