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Fahrzeug-Fotografie für Online-Inserate: So verkaufst du 30% schneller

Zwei identische Autos. Beide CHF 22'000. Beide auf AutoScout24. Auto A: 47 Anfragen in 2 Wochen. Auto B: 8 Anfragen in 4 Wochen. Der einzige Unterschied? Die Fotos. Gute Fahrzeug-Fotografie ist keine Kunst – es ist eine erlernbare Technik. Hier ist dein Schritt-für-Schritt-Guide.

DealerOS Team
31. März 202614 Min. Lesezeit

Vor zwei Wochen hat mir ein Händler aus Basel sein AutoScout24-Inserat gezeigt.

Er: "Das Auto steht schon 6 Wochen. Keine Anfragen."

Ich: schaue die Fotos an "Kein Wunder."

Die Fotos:

  • Foto 1: Auto vor einer grauen Betonwand, schräg von oben (mit Smartphone)
  • Foto 2: Innenraum, unaufgeräumt, Kaffeebecher im Getränkehalter
  • Foto 3: Motor – man sieht nur Kabel und Schmutz
  • Foto 4: Kofferraum mit Werkzeug und alter Zeitung

Ich: "Lass uns neue Fotos machen. 30 Minuten."

Ergebnis: 3 Tage später hatte er 12 Anfragen. Das Auto war in 8 Tagen verkauft.

Der Unterschied? Professionelle Fotos. (Die du selbst machen kannst.)

In diesem Artikel zeige ich dir:

  • Welche 12 Fotos du brauchst (und in welcher Reihenfolge)
  • Wie du mit Smartphone oder Kamera fotografierst (ohne Profi-Equipment)
  • Beleuchtung, Hintergrund, Winkel (die 3 Erfolgsfaktoren)
  • Bildbearbeitung in 5 Minuten
  • Häufige Fehler (und wie du sie vermeidest)

Spoiler: Gute Fotos verkaufen nicht nur schneller. Sie verkaufen auch teurer.


Warum Fotos so wichtig sind (Zahlen, Fakten)

Studie: AutoScout24 Schweiz (2025)

Inserate mit professionellen Fotos:

  • 3× mehr Klicks
  • 2× mehr Anfragen
  • Durchschnittlich CHF 1'200 höherer Verkaufspreis
  • Verkaufsdauer: 18 Tage (Durchschnitt)

Inserate mit schlechten Fotos:

  • Wenige Klicks
  • Fast keine Anfragen
  • Verkaufsdauer: 47 Tage (Durchschnitt)

Psychologie: Was Käufer denken

Schlechte Fotos → Misstrauen

"Wenn der Händler sich keine Mühe bei den Fotos gibt, wie sieht's dann beim Service aus?"

Gute Fotos → Vertrauen

"Das Auto sieht top aus. Der Händler weiss, was er tut."

Fakt: Menschen entscheiden in 3 Sekunden, ob sie dein Inserat weiter anschauen oder weiterscrollen.


Die 12 Fotos, die du brauchst

Auf AutoScout24 kannst du bis zu 30 Fotos hochladen. Aber: Die ersten 12 sind entscheidend.

Foto 1: Hauptfoto (Frontansicht, schräg)

Was: Auto von vorne links (45° Winkel)

Warum: Das ist das Thumbnail. Das erste, was Leute sehen.

Tipps:

  • Hintergrund neutral (keine parkierten Autos, Müllcontainer, etc.)
  • Auto sauber
  • Frontscheinwerfer eingeschaltet (macht das Auto "lebendig")

Foto 2: Seitenansicht links (Profil)

Was: Auto von der Seite (90° Winkel)

Warum: Zeigt die Proportionen und Karosserie-Linien.

Tipps:

  • Komplett im Bild (nicht abgeschnitten)
  • Räder gerade (nicht eingeschlagen)

Foto 3: Heckansicht (schräg)

Was: Auto von hinten rechts (45° Winkel)

Warum: Zeigt Kofferraum-Design, Rücklichter.

Foto 4: Seitenansicht rechts (Profil)

Was: Auto von der anderen Seite (90° Winkel)

Warum: Zeigt eventuelle Unterschiede (Kratzer, Dellen)

Foto 5: Armaturenbrett & Lenkrad

Was: Blick vom Fahrersitz auf Cockpit

Warum: Käufer wollen sehen: Ist das Interieur gepflegt?

Tipps:

  • Displays eingeschaltet (zeigt, dass alles funktioniert)
  • Lenkrad gerade
  • Keine Gegenstände im Bild (Handy, Sonnenbrille, etc.)

Foto 6: Fahrersitz (von hinten fotografiert)

What: Blick von der Rückbank nach vorne

Warum: Zeigt Sitzposition, Platzangebot.

Foto 7: Rückbank

Was: Rückbank von vorne fotografiert

Warum: Zeigt Raumangebot (wichtig für Familien)

Foto 8: Kofferraum (leer)

Was: Kofferraum komplett leer

Warum: Käufer wollen sehen, wie viel reinpasst.

Tipps:

  • Kofferraum sauber
  • Reserverad, Werkzeug, Abdeckung vorhanden

Foto 9: Motorraum

Was: Motor von oben

Warum: Zeigt Pflegezustand.

Tipps:

  • Motor sauber (mit Dampfstrahler reinigen lassen)
  • Motoröl-Deckel, Kühlwasser-Deckel sichtbar (zeigt: alles vorhanden)

Foto 10: Räder & Reifen

Was: Close-Up von einem Rad

Warum: Zeigt Reifenzustand und Felgen.

Tipps:

  • Rad sauber
  • Profiltiefe sichtbar

Foto 11: Tacho (Kilometerstand)

Was: Kilometerzähler im Detail

Warum: Beweisfoto (Käufer können später nicht sagen "Der km-Stand war anders")

Foto 12: Service-Buch (falls vorhanden)

Was: Aufgeschlagenes Service-Heft

Warum: Zeigt lückenlose Wartungshistorie.

Tipp: Falls kein Service-Buch: Skip dieses Foto.


Equipment: Was du wirklich brauchst

Option 1: Smartphone (für 90% der Händler ausreichend)

Welches Smartphone?

Jedes Modell ab 2020 (iPhone 11, Samsung Galaxy S20, etc.)

Einstellungen:

  • HDR aktivieren (für besseren Kontrast)
  • Raster einblenden (hilft bei geraden Linien)
  • Blitz AUS (außer bei Innenraum-Fotos bei schlechtem Licht)

Zubehör:

  • Smartphone-Stativ (CHF 20-40) → für stabile Fotos

Option 2: Digitalkamera (falls du mehr willst)

Empfehlung: Canon EOS M50 / Sony Alpha 6000 (CHF 500-700 gebraucht)

Objektiv: Standard-Zoom (18-55mm)

Vorteil gegenüber Smartphone:

  • Bessere Bildqualität bei schlechtem Licht
  • Mehr Kontrolle (Blende, ISO, Verschlusszeit)

Nachteil:

  • Mehr Aufwand
  • Muss nachbearbeitet werden (RAW-Format)

Meine Empfehlung: Starte mit Smartphone. Wenn du 50+ Autos/Jahr verkaufst, investiere in Kamera.


Beleuchtung: Der Unterschied zwischen gut und schlecht

Beste Zeit: 1-2 Stunden nach Sonnenaufgang oder vor Sonnenuntergang

Warum?

  • Goldene Stunde: Weiches, warmes Licht
  • Keine harten Schatten
  • Auto "glüht" förmlich

Problem: Das ist oft nicht praktikabel (du hast morgens um 6 Uhr keine Zeit).

Alternative: Bewölkter Tag

Vorteil: Wolken wirken wie ein riesiger Diffusor. Licht ist weich und gleichmäßig.

Nachteil: Fotos wirken etwas flach (aber das kannst du in der Nachbearbeitung korrigieren).

Was du vermeiden solltest

Mittags bei voller Sonne:

  • Harte Schatten (unter dem Auto, auf der Motorhaube)
  • Überbelichtete Stellen (weiße Autos "brennen aus")

In der Garage bei Kunstlicht:

  • Gelbstich
  • Flache, unattraktive Beleuchtung

Hintergrund: Wo du fotografierst

Ideal: Leerer Parkplatz mit neutralem Hintergrund

Beispiele:

  • Parkhaus (obere Ebene, Tageslicht)
  • Leerer Platz vor einer Mauer (grau, weiß, Ziegel)
  • Feldweg (ohne andere Autos, Müll, etc.)

Wichtig: Keine Ablenkungen im Hintergrund.

Was du vermeiden solltest

  • Andere Autos (wirkt unruhig)
  • Müllcontainer, Baustellen, Gerümpel
  • Dein Verkaufsplatz mit 10 anderen Autos im Hintergrund

Tipp: Wenn du keinen neutralen Platz hast, fotografiere mit unscharfem Hintergrund (Portrait-Modus auf Smartphone, oder Blende f/2.8 bei Kamera).


Schritt-für-Schritt: Dein Fotoshooting (30 Minuten)

Vorbereitung (10 Minuten)

  1. Auto waschen (außen + innen)
  2. Innenraum aufräumen (keine persönlichen Gegenstände)
  3. Reifen schwärzen (optional, sieht aber besser aus)
  4. Tankdeckel zu, Scheiben zu, Spiegel eingeklappt

Außenfotos (10 Minuten)

  1. Stelle das Auto an deinem Foto-Spot
  2. Frontal schräg (Foto 1)

- 2-3 Meter Abstand

- Augenhöhe (nicht von oben)

- Lenkrad gerade

  1. Seitenansicht links (Foto 2)
  2. Heck schräg (Foto 3)
  3. Seitenansicht rechts (Foto 4)
  4. Rad im Detail (Foto 10)

Tipp: Mach von jedem Winkel 3-5 Fotos. Später wählst du das beste aus.

Innenraum-Fotos (5 Minuten)

  1. Armaturenbrett (Foto 5)

- Displays eingeschaltet (Zündung an, Motor aus)

- Von Beifahrerseite fotografiert

  1. Fahrersitz von hinten (Foto 6)
  2. Rückbank (Foto 7)
  3. Kofferraum (Foto 8)

Detail-Fotos (5 Minuten)

  1. Motorraum (Foto 9)
  2. Tacho (Foto 11)
  3. Service-Buch (Foto 12)

Ergebnis: 12-15 gute Fotos in 30 Minuten.


Bildbearbeitung in 5 Minuten (mit Smartphone)

App: Snapseed (kostenlos, iOS + Android)

Schritt 1: Öffne Foto in Snapseed

Schritt 2: Tools → Tune Image

  • Helligkeit: +10 bis +20 (macht Foto freundlicher)
  • Kontrast: +5 bis +10 (gibt mehr "Pop")
  • Sättigung: +5 (Farben werden lebendiger)

Schritt 3: Tools → Details

  • Struktur: +10 bis +20 (macht Konturen schärfer)

Schritt 4: Tools → Zuschneiden

  • Falls nötig: Bild gerade richten (Horizont sollte waagerecht sein)

Schritt 5: Speichern

Zeitaufwand pro Foto: 20-30 Sekunden

Gesamtaufwand (12 Fotos): 5 Minuten

Vorher/Nachher: Du wirst den Unterschied sofort sehen.


Häufige Fehler (und wie du sie vermeidest)

Fehler 1: Schmutziges Auto

Problem: Käufer denken: "Wenn der Händler das Auto nicht mal wäscht, wie wurde es gepflegt?"

Lösung: 20 Minuten Waschanlage. Innenraum saugen.

Kosten: CHF 15-25. Verkaufszeitgewinn: 1-2 Wochen. Lohnt sich.

Fehler 2: Unaufgeräumter Innenraum

Problem: Kaffeebecher, Kassenzettel, Ladekabel im Bild.

Lösung: Räum alles raus. Auch Fußmatten (falls fleckig).

Fehler 3: Fotos bei schlechtem Wetter

Problem: Regen, Nebel, trübes Licht → Auto sieht deprimierend aus.

Lösung: Warte auf besseres Wetter. 1-2 Tage Verzögerung bringen dir 10 Tage schnelleren Verkauf.

Fehler 4: Schräge/schiefe Fotos

Problem: Auto sieht aus, als würde es bergab rollen.

Lösung: Nutze Raster auf Smartphone. Horizont muss waagerecht sein.

Fehler 5: Zu weit weg

Problem: Auto ist nur ein kleiner Punkt im Bild.

Lösung: 2-3 Meter Abstand. Auto sollte 70-80% des Bildes füllen.

Fehler 6: Von oben fotografiert

Problem: Auto sieht gestaucht aus. Räder wirken klein.

Lösung: Fotografiere auf Augenhöhe (ca. 1,50-1,70m).


Profi-Tricks (die den Unterschied machen)

Trick 1: Leicht geöffnete Türen

Was: Fahrertür 20-30cm offen

Warum: Zeigt Innenraum, wirkt einladend ("komm rein").

Wichtig: Nur bei seitlichen Fotos. Nicht bei Frontalansicht.

Trick 2: Licht einschalten

Was: Frontscheinwerfer, Tagfahrlicht, Innenbeleuchtung an

Warum: Auto wirkt "lebendig", nicht wie ein toter Gegenstand.

Achtung: Batterie nicht zu lange laufen lassen.

Trick 3: Reflektoren nutzen

Was: Weiße Kartonplatte (1m×1m) neben dem Auto halten

Warum: Reflektiert Licht auf die Schattenseite, reduziert harte Schatten.

Kosten: CHF 5 (Baumarkt)

Trick 4: Unscharfer Hintergrund (Portrait-Modus)

Was: Smartphone auf Portrait-Modus stellen

Warum: Auto ist scharf, Hintergrund verschwommen → Auto steht im Fokus.

Funktioniert bei: iPhone (ab iPhone 7 Plus), Samsung Galaxy (ab S9), Google Pixel.

Trick 5: Goldene Stunde simulieren

Was: In Snapseed → Wärme +10 bis +15

Warum: Gibt dem Foto einen warmen Ton (sieht aus wie Sonnenuntergang).

Achtung: Nicht übertreiben (sonst sieht's unnatürlich aus).


Checkliste: Dein perfektes Fotoshooting

Vor dem Shooting

  • [ ] Auto waschen (außen + innen)
  • [ ] Innenraum aufräumen (keine persönlichen Gegenstände)
  • [ ] Reifen schwärzen (optional)
  • [ ] Smartphone/Kamera aufgeladen
  • [ ] Foto-Location ausgesucht (neutraler Hintergrund)

Während des Shootings

  • [ ] Alle Außenfotos (Front, Seite links, Heck, Seite rechts, Rad)
  • [ ] Alle Innenfotos (Armaturenbrett, Fahrersitz, Rückbank, Kofferraum)
  • [ ] Detail-Fotos (Motor, Tacho, Service-Buch)
  • [ ] Von jedem Winkel 3-5 Fotos gemacht (später das beste auswählen)

Nach dem Shooting

  • [ ] Fotos auf Computer übertragen
  • [ ] Beste Fotos auswählen (12-15 Stück)
  • [ ] Fotos in Snapseed bearbeiten (Helligkeit, Kontrast, Schärfe)
  • [ ] Auf AutoScout24 / Autolina hochladen (in richtiger Reihenfolge!)

Beispiel-Analyse: Vorher/Nachher

Vorher (alte Fotos)

Inserat: VW Golf VII, 2018, 68'000 km, CHF 18'500

Fotos:

  • 5 Fotos total
  • Schmutziges Auto
  • Fotos bei bewölktem Wetter, schlechter Beleuchtung
  • Hintergrund: vollgestellter Verkaufsplatz

Ergebnis:

  • 3 Wochen online
  • 11 Klicks
  • 2 Anfragen
  • 0 Verkäufe

Nachher (neue Fotos)

Gleiche Auto, neue Fotos:

  • 14 Fotos
  • Auto gewaschen
  • Fotos bei Sonnenschein, guter Beleuchtung
  • Hintergrund: leerer Parkplatz

Ergebnis:

  • 4 Tage online
  • 87 Klicks
  • 9 Anfragen
  • 2 Probefahrten
  • Verkauft nach 6 Tagen für CHF 18'900 (CHF 400 mehr als Inseratspreis!)

Unterschied:

  • Verkaufsdauer: 21 Tage → 6 Tage (71% schneller)
  • Anfragen: 2 → 9 (4,5× mehr)
  • Verkaufspreis: +CHF 400

Investition: 30 Min Fotoshooting + 5 Min Nachbearbeitung.


Für Profis: Studio-Setup (optional)

Falls du 50+ Autos pro Jahr verkaufst, lohnt sich ein permanentes Foto-Setup.

Was du brauchst

  • Foto-Ecke (neutraler Hintergrund, markierter Boden für Autopositionen)
  • 2 Softboxen (für gleichmäßige Beleuchtung, auch bei schlechtem Wetter)
  • Stativ (für gleichbleibende Perspektive)

Kosten: CHF 800-1'200

Vorteil: Jedes Auto sieht gleich gut aus. Zeitersparnis: 10 Min pro Auto.

Beispiel:

Ein Händler aus Bern hat sich eine Ecke seiner Lagerhalle eingerichtet:

  • Grauer Vorhang als Hintergrund
  • 2 LED-Softboxen
  • Markierungen am Boden (wo das Auto stehen muss)

Ablauf:

  • Auto vorfahren
  • 12 Fotos in 15 Minuten (immer gleiche Positionen)
  • Nachbearbeitung 5 Min (Preset in Lightroom)

Ergebnis: Alle seine Inserate sehen hochprofessionell aus. Konsistenter Stil. Schnellerer Verkauf.


Tools & Ressourcen

Foto-Bearbeitung

  • Snapseed (iOS/Android, kostenlos) → für Einsteiger
  • Lightroom Mobile (iOS/Android, kostenlos/Abo) → für Fortgeschrittene
  • Photoshop Express (iOS/Android, kostenlos) → Alternative

Smartphone-Zubehör

  • Stativ: Joby GorillaPod (CHF 30-40, flexibel)
  • Linsen: Moment Wide Lens (CHF 80, für breitere Aufnahmen)

Inspiration

  • AutoScout24 Schweiz → Schau dir Top-Inserate an
  • Mobile.de → Deutsche Händler haben oft sehr gute Fotos
  • Instagram: #carsofinstagram, #autofotografie

Häufige Fragen

"Ich hab keine Zeit für 30-Min-Fotoshootings."

Antwort: Dann hast du Zeit für 3 Wochen längere Verkaufsdauer?

Die 30 Minuten, die du in gute Fotos investierst, sparst du zigfach beim Verkauf.

"Reichen nicht die Fotos vom Hersteller?"

Antwort: Nein. Käufer wollen dein Auto sehen, nicht ein generisches Modell-Foto.

Hersteller-Fotos wirken unecht. Käufer haben Misstrauen.

"Muss ich wirklich 12 Fotos machen?"

Antwort: Minimum: 8-10 Fotos. Alles darunter wirkt lieblos.

Je mehr Fotos, desto mehr Vertrauen. (Aber nicht 30 Fotos vom gleichen Winkel.)

"Was ist mit Videos?"

Antwort: Videos sind ein Plus, aber kein Muss.

Falls du Videos machst:

  • Kurz (30-60 Sekunden)
  • Rundgang ums Auto + Motorstart + Innenraum
  • Hochformat für Instagram/TikTok
  • Querformat für AutoScout24

Fazit: Fotos sind deine beste Investition

Gute Fotos kosten dich 30 Minuten. Schlechte Fotos kosten dich 3 Wochen.

Die wichtigsten Punkte:

  1. Auto waschen (selbstverständlich, aber oft vergessen)
  2. 12 Fotos (Außen, Innen, Details)
  3. Gute Beleuchtung (bewölkter Tag oder goldene Stunde)
  4. Neutraler Hintergrund (keine Ablenkungen)
  5. Nachbearbeitung (5 Minuten, macht riesigen Unterschied)

Ein gut fotografiertes Auto verkauft sich:

  • 30% schneller
  • Für durchschnittlich CHF 500-1'500 mehr
  • Mit weniger Preisverhandlung (Käufer sind bereits überzeugt)

Also: Nimm dir die Zeit. Mach es einmal richtig. Und du wirst sehen: Deine Anfragen verdoppeln sich.

Die Investition: 30 Minuten. Der Return: Tausende Franken pro Jahr.

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